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                                                                                       KPM Prunkschatulle „Segermarke“  1880-1882

Reliefierter Messingbronzekorpus, feuervergoldet und versilbert mit 8 bemalten Porzellanplaketten und handbemalten Watteauszenen.

Manufaktur KPM- Berlin. Mit blauer Zeptermarke für Seger Porzellan.

Hermann August Seger (* 26. Dezember 1839 in Posen; † 30. Oktober 1893 in Berlin), ein Pionier des Porzellans,  entwickelte das nach ihm benannte Segerporzellan. Dieses  ermöglicht es, ein Weichporzellan herzustellen, wie es dem traditionellen, asiatischen  Porzellan entspricht. Das Weichporzellan wird gegenüber dem Hartporzellan bei niedrigeren Temperaturen (bis max. 1350°C) gebrannt und ist somit empfindlicher gegen Temperaturschwankungen, sowie deutlich stoßempfindlicher. Zudem ermöglichte es irisierende Glasuren, sowie z. Bsp.  Sang-de-bœuf Glasuren.

Bei der königlichen Porzellanmanufaktur „KPM“ gründete und leitete Seger ab 20.05.1878 die Chemisch-Technische-Versuchsanstalt (später der Universität Berlin eingegliedert). Dort entwickelte und patentierte er 1880 das Weichporzellan, welches eine reichere Farbpalette bei der Unterglasurdekoration erlaubte. Als Porzellanmarke erhielt es das blaue KPM-Zepter mit „Sgr. P.“ Seine Versuchsstücke sind künstlerisch wertvoll. 1885 wurde er zum Titularprofessor ernannt. Er erfand  u.a. auch den Seger-Kegel, ein Hochtemperaturmeßmittel, welches heute noch angewendet wird. Die „Seger-Plakette“ wird zu seinem Andenken von der Deutschen-Keramischen-Gesellschaft verliehen. Durch seine Arbeit wurde die KPM eine der künstlerisch besten Manufakturen Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Prunkschatulle muss ein frühes Werk sein, weisst sie doch noch die Merkmale der Marke „Seit 1870“ auf, verbunden mit der Kennzeichnung von „Sgr. P.“

 

Original der Schatulle

Signaturen der KPM

 

Jean-Antoine Watteau (* 10. Oktober 1684 in Valenciennes; † 18. Juli 1721 in Nogent-sur-Marne). Der Maler des Rokoko schuf mit seinen fêtes galantes eine neue Bildgattung. Mit seinen Schäferstücken und den hier entlehnten galanten Festen begründete er die Watteaumalerei. Ausserdem nahm er damit Einfluss auf die Mode seiner Zeit, es gab Kostüme „à la Watteau“ ,  sowie Frisuren, die „Coiffures à la Watteau“ , „Watteauhäubchen“ und die „Negligés à la Watteau“. Mit großer Sicherheit und Lebendigkeit der Zeichnung verband er eine geistreiche und leichte Pinselführung, sowie ein fein ausgebildetes Naturgefühl, das sich besonders in den landschaftlichen Hintergründen seiner Gemälde zeigt (Wikipedia). Er starb bereits im Alter von 36 Jahren. Eine große Anzahl seiner Bilder befinden sich in Berlin-Potsdam.

 

   

 

36 x 39 x 29 cm. Wohlerhalten.

 

Preis auf Anfrage.

0,00 EUR

 

Prunk-Hochzeitsschrank im Stil der Ulmer Renaissance

Reich an Ornamentik und Intarsien geschmückter Aufsatzschrank mit geschnitztem Dekor von Maskarons, Löwenköpfen, Karyatiden, Hermen und weiteren Skulpturen.

Der eintürige Unterteil ruht auf einem breiten, im Mittelteil geschnitzten, Sockel. Die plastische Architekturfassade ist von, auf Maskarons basierten Rundsäulen, flankiert. Korpus in stilisierter Nischenform und zentral mit reich intarsiertem Vasen-, und Blumendekor. Daneben hervorstehende, meisterhaft geschnitzte Karyatide und Herme mit typisch, anthropomorphen Oberkörpern und abstraktem Schaft, ruhend  auf einer löwenartigen Groteske mit Postament. Bekrönt ist das Ganze von einem gesprengten Giebel mit geschnitzter, auf den Betrachter blickenden Büste. Daneben jeweils eine differierte Wappenkartusche, was für einen Hochzeitsschrank spricht. Tür mit ziseliertem Eisenschloss und Bändern auf der Innenseite, korrespondierend zu den  rankenförmigen Zuggriffen.

Der Tabernakelaufsatz auf freistehenden, zweigeteilten Säulen. Die Basis der Säulen bilden Orthostaten, abgesetzt von einem weiteren Torus,  
folgend kannelierte Säulen mit ionischem Kapitell. Dahinter, versetzt, befindet sich jeweils eine reich dekorierte Schublade. Aufgesetzte Lisenen bilden als perspektivisch konstruierte Säulen, neben ikonographischen Darstellungen einer jungen Frau, mit bekröntem Tympanon den Abschluss des rückwärtigen Teils. Im offenen Mittelteil befindet sich unter einer wachenden Groteske, eine reich intarsierte Nische mit geschwungenen Ranken und Blüten. Flankiert von weiteren Maskarons und formschön herausgearbeiteter Karyatide auf der einen, sowie Herme auf der anderen Seite.

Von den ionischen Säulen getragenen, verkröpften Gesims mit Fries und weiteren Maskarons, befinden sich 2 weitere Schubkästen.

Es sind verschiedene Holzarten, u.a. Eiche, Nußbaum, Fichte… entsprechend einem typischen Ulmer Schrank (Donauhölzer), meisterlich verarbeitet.

216 x 143 x 86 cm (h x b x t)

 

12.880,00 EUR

 

Buchständer, Mailand, um 1700.

Holz, um 1700, Lombardei, reich geschnitzt, Mittelstütze mit Halbsäulen, dreigeteilter Fuß, h 162 cm.

   

3.280,00 EUR

Topographia Windhagiana aucta/ Windhaag (Österreich)

Marianus, Hyac. Topographia Windhagiana aucta, Das ist: Vermehrte aigentliche Delineation… der Graf- vnd Herrschafften Windhaag, Rosenburg am grossen Khamp vnd Wolfshofen, wie auch Groß-Poppen, Neuntzen, Wurmbach, Reichenau am Freywald, Groß-Pertholtz, Langenschlag vnd Kirchstetten… Ingleichen etliche Häuser, Gärten, vnd Mayrschafften. Wien, Leopold Voigt, 1673.

Fol. Portr. (M. Küsel sc.), Tit. mit gest. Wappen, 2 Bll., 62 SS., 58 (st. 61) meist dpblgr. Kupfertaf. Mod. Hpgt.
Die seltene Erweiterung  der 1673  hrsg. „Topographia Windhagiana“  (vgl. Wüthrich 86) mit 59 von 63 Darstellungen.  Sie ist ein eigenständiger, als separater Teil der Topographia Germaniae entstanden, weswegen Wüthrich dieser auch einen eigenen Tel widmet (vgl. W.  44b Anhang zur Toppgraphia Provinciarum Austriacarum (Österreich) mit lediglich 10 Kupfertafeln, S. 253 und W. 85. als eigenständige Topographia Windhagiana 1656 mit 21 Kupfertafeln, ab S. 664. Die Kupfertafeln, gegenüber dem Anhang zu Österreich, alle neu gefertigt. 

Ohne die Taf. P („Ein anderer Abriß Portinculae“) und MMM („Mauth- u. Herrn-Hauß zu Neumarckt“). Einige unterlegte Risse. Tit. mit unterl. Auschnitt.  Die schönen Kupfer in kräftigen Abrucken.

Sehr seltener, eigenständiger Band um 25 neue Darstellungen zur Erstausgabe von 1656 erweitert. Von Caspar Merian nach Clemens Beutler gestochen.

Lucas Heinrich Wüthrich: „Das druckgraphische Werk von Matthäus Merian d.Ä. Teil IV. Die Topographien.“

Schuchard 9 / W. 68.

4.990,00 EUR

Schawspiel Menschliches Lebens.

Erstlich durch den Hochgelehrten Herrn I.I. Boyssardum (Jean-Jacques Boissard 1528–1602) lateinisch beschrieben, nunmehr aber ins Teutsch gebracht. Frankfurt, Theodor (auch Dietrich) von Bry.

 

Deutsche Erstausgabe 1597. Gedruckt zu Frankfurt am Main, bei Johann Feyerabend, in Verlegung Dietrich von Bry. Anno MDXCVII.

Gestochener Titel. Mit dem gestochenen Portrait von Boissard  sowie 60 Textkupfern, jeweils vor jedem Kapitel. Ledereinband der Zeit mit Blindprägung.

 

 

           

Durchgehend leicht gebräunt, stellenweise leicht fleckig. Titelkupfer mit Fehlstellen, hinterlegt. Einbandrücken und Ecken ergänzt. Gebrauchsspuren. 20x15cm.

Matthäus Merian arbeitete bei de Bry und ehelichte 1619 seine Tochter. Das berühmteste Werk von de Bry dürften seine Großen Reisen von America in zahlreichen  Bänden sein. Sie zählen zu den bedeutendsten Reiseberichten der Frühen Neuzeit. Nach seinem Tode brachten seine Söhne und Matthäus Merian weitere Bände davon heraus mit über 1500 Kupferstichen. 1597/98 brachte de Bry mit Boissard 100 Gelehrtenleviten mit Kupferstichporträts heraus, welche ebenfalls von den Söhnen fortgeführt wurden und am Ende 438 Gelehrtenportäts umfasste.

Sehr selten. Kein weiteres Exemplar im Handel gefunden.

Preis auf Anfrage.

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1) ZEILLER, Martin: Neue Beschreibung, der Königreiche Schweden, unnd Gothen, auch deß GroßFürstenthums Finland, ein- und zugehöriger Landschafften, und derselben fürnemsten Stätt, und Plätze, alles mit sonderem Fleiß, auß den alten, und neuen Scribenten, und erlangten Berichten, kürtzlich zusamen gebracht. Sampt einer Vorrede, von denen in den historien, hochberühmten Gothen, ihrem Herkommen, Thaten, und in welchen Ländern derselben Nachkommen noch dieser Zeit anzutreffen.

Ulm, Balthasar Kühn, 1647. 8 °. 28,+ (4, blank),+ 1-190,+ (16) S.

2) ZEILLER, Martin.) Neue Beschreibung, der Königreiche Dennemarck, unnd Norwegen, auch derselben einverleibten Landschafften, fürnembsten Stätten, und Plätzen, sambt einer Vorrede, von den in den Historien, so hoch berümbten Normännern, ihrem Herkommen, und Thaten, und wo noch dieselbe der Zeit, ausser ihres Alt-Vätterlichen Sitzes, auch an andern Orthen anzutreffen.

Ulm, Balthasar Kühn, 1648. 8 °. 32,+ 1-270,+ (14) S.

Ein Registerblatt restauriert mit kleinem (ergänztem) Blattverlust.

VD17 23:299413F und VD17 23:299393C. Bibl. danica II, sp. 597 für die zweite Ausgabe.

Martin Zeiller (* 17. April 1589 in Ranten, Steiermark; † 6. Oktober 1661 in Ulm)

Preis auf Anfrage.
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Zeiller, Martin: Newe Beschreibung deß Königreichs Polen, und Groß-Hertzogthumbs Lithauen. Darinnen: Nicht allein die einverleibte Landschafften, sondern auch die Fürnehmbste Städt, und Plätz, so viel man deren in Erfahrung bringen können, neben derselben denckwürdigen Geschichten und Händeln, beschrieben werden: Alles mit sonderbarem Fleiß, auß den alten und newen Scribenten, und erlangten Berichten, zusamen gebracht, und nebenst einem nutzlichen Register in den Druck gegeben. Die ander Edit.

Titel in Rot u. Schwarz. Ulm, Kühne, 1652 (EA 1647). 1 w. Bl., 1 Bl. „Schmutztitel“, 223 S. ( Titel in rot und schwarz, 3-10 Vorrede, 11-Neue Beschreibung deß Königreichs Polen un Großherzogtumbs Lithauen 223), 22 S. Anhang, 9 Bl. Register und Errata, Kl.-8°. Ldr. d. Zt. mit Rotschnitt, RSchild u. RVerg. (berieben, Rücken mit hs. Papierschild, Fehlstelle im VDeckelbezug, obere Gelenke angeplatzt), loses Lesebändchen. 2. Ausgabe. – Winkelmann 668 (EA Ulm 1647). – VD17 14:080287Z. – Estreicher XXXV, 217. Selten.

Außer der Geschichte und jüngsten Ereignisse, Beschreibung etlicher Städte. Das Namensregister umfasst 18 Seiten.

    

Martin Zeiller (* 17. April 1589 in Ranten, Steiermark; † 6. Oktober 1661 in Ulm)

Preis auf Anfrage.

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Zeiller, Martin (1589-1661):

MISCELLANEA, ODER ALLERLEY ZUSAM[M]EN GETRAGENE POLITISCHE, HISTORISCHE, UND ANDERE DENCKWÜRDIGE SACHEN, SO ZU DESS AUTORIS VORHIN AUSSGEGANGENEM HANDBUCH, ALS EINE VERMEHRUNG, ANHANG ODER GLEICHSAM DRITTER THEIL, KÖNNEN NUTZLICHEN GEBRAUCHT WERDEN.

8vo: [1]-14-608-[11] pp. – Erste Ausgabe. Gothic type. Sehr gute Erhaltung. Selten.

Ref. VD17 23:276994Y.

Das Miscellanea mit Kurzberichten der Barockzeit kann als eines der ersten, neuzeitlichen, in deutsch abgefaßten Lexika überhaupt angesehen werden (siehe hierzu auch Brunner „Zeiller-Ein Gelehrtenleben“). Ist es doch nach dem Alphabet geordnet (von „Agarener“ bis „Zauberer“/“Zwergen“), um einzelne Wörter gem. einem Wörterbuch nachzuschlagen. Trägt  jedoch noch nicht den Namen Lexikon. Die oftmals anekdotische Erklärung ist meist auch  auf ein zeitlich bestimmtes Ereignis gerichtet. Im Anhang werden Königreiche und Länder beschrieben, von „America“ (bereits mit dem Hinweis, dass wohl die Norweger schon vor 800 Jahren bereits nach Amerika eingewandert sind) bis „Ungarn“. Ein ausführliches Register hilft, einzelne Nachschlagewörter leicht zu finden.

           

Exlibris und handschriftl. Provenienz: Johann Ernst von Wallenrodt (1615-1697) (ex-dono). – Wallenrodtsche Bibliothek (bookpl.).

Wallenrodt, Johann Ernst Baron von – (1615 – 1697). Kursächsischer Geheimer Rat, Kammerherr und Generalmajor.

Wallenrodt setzte sich besonders für die landesherrlichen Interessen der brandenburgischen Kurfürsten ein. Vor allem unter Georg Wilhelms Nachfolger Friedrich Wilhelm, dem Großen Kurfürsten, wurde er auch zu diplomatischen Aufgaben eingesetzt. So kam er außer nach Wien 1640 nach Nürnberg und wurde 1641 zum Reichstag in Regensburg geschickt. Als Angehöriger des landesherrlichen Hofstaats wurde er 1643 zum Legationsrat, 1644 zum Hofgerichtsrat ernannt. In seiner preußischen Heimat wurde er 1646 Amtshauptmann von Barten. 1651 wurde er nach Kleve entsandt, wo der Kurfürst auch Landesherr war, 1652 war er in diplomatischer Mission in Lübeck. Danach setzte sich sein Aufstieg in Preußen fort. 1655 wurde er in seiner engeren Heimat Landrat und Amtshauptmann von Tapiau, am 14. X. 1655 Direktor für die Akziseeinnahmen, in demselben Jahr Direktor des Kriegskommissariats. 1657 übernahm er die Leitung der Anlage- und Tranksteuer. 1659 begleitete er den Fürsten Bogislaw von Radziwill zu Friedensverhandlungen nach Danzig und Oliva, wo auch die Befreiung Preußens von der polnischen Lehnshoheit international anerkannt werden sollte und auch wurde. Nach Rückkehr wurde er 1660 zum Landhofmeister Preußens ernannt. Damit hatte er das ranghöchste Amt unter den vier preußischen Regimentsräten (Oberräten) erreicht, das er bis zu seinem Tod innehatte.

Sein Vater hatte die berühmte Wallenrodtsche Bibliothek gegründet, die von J. E. nicht nur übernommen, sondern auch weiter ausgebaut wurde. Die immer größer werdende Sammlung von Büchern wurde zunächst auf einem der wallenrodtschen Güter verwahrt, Pogirmen im Hauptamt Tapiau. Wegen der kriegsbedingten Gefährdungen in den 1650er Jahren bemühte er sich um eine Sicherung der Bibliothek in Königsberg. Wegen der schwachen Ausstattung der Universitätsbibliothek, die in keiner Weise den Ansprüchen einer Universität genügte, dachten er und seine Brüder an eine Unterbringung in deren Räumen. Sie boten sogar an, einen Bibliothekar zu bestellen. Da sich die Universität dazu nicht bereit zeigte, ließ J. E. mit Zustimmung der anderen Regimentsräte den Bürgermeister der Stadt Kneiphof nach einem sicheren Unterbringungsort suchen. Ein Gewölbe im Dom, das die Stadt Kneiphof erst kurz vorher erworben hatte, wurde vorgeschlagen. Am 5. X. 1650 wurde der Mietvertrag von J. E. und seinen Brüdern mit der Stadt und den Kirchenvätern gegen einen jährlichen Mietzins von 20 Mark geschlossen, wobei der Mietzins durch ein Kapital von 400 Mark Preußisch abgelöst wurde. Eine kurfürstliche Bestätigung erfolgte im Jahr 1680. J. E. hatte für seine Familienbibliothek die Nähe der Universität gesucht, um auf Dauer die Arbeitsmöglichkeiten von deren Professoren und Studenten zu fördern. Seit 1673 gab es einen geregelten Benutzerverkehr vor allem für Angehörige der Universität. J. E. hat auch nach 1650 Bibliothekare angestellt, das waren meist Universitätsprofessoren im Nebenamt. Um das Bestehen der Bibliothek auf Dauer zu sichern, hat J. E. die Errichtung einer Stiftung vorgesehen, deren Leitung zunächst ‚literarisch’ interessierten Angehörigen seiner Familie vorbehalten bleiben sollte. Da er keine männlichen Nachkommen hatte, sollte nach seinem Tod sein Neffe und Schwiegersohn Adam Christoph von Wallenrodt (1644–1711; APB 2, S. 771) nächster Kurator werden.

Von seinen Reisen in europäische Länder und nach Nordamerika brachte Wallenrodt Bücher mit, um die Wallenrodtsche Bibliothek zu erweitern.

Wallenrodt heiratete 1654 die in Langenau geborene, verwitwete Maria von Lehwaldt  (Quelle Wikipedia).

Wallenrodt gestochen von Matthäus Merian (Theatrum Europäum)

 

 

 

Preis auf Anfrage.

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Martin Zeiller: Itinerarium Italiae 1640

Zeiller, M. – Merian, M.  Itinerarium Italiae nov-antiquae: Oder Raiß-Beschreibung durch Italien. Frankfurt, M. Merian, 1640.

Mit gest. Titel, gest. Titel- und Wappenvignette, 5 doppelblattgr. Kupferkarten, 36 (33 doppelblattgr., teils gefalt.) Kupfertafeln sowie 2 Faltpanoramen (Rom u. Venedig). 3 w. Bll., 10 Bll. (Kupfertitel, Drucktitel, Widmung, Kpferverzeichnis, Catalogus Autorum, Inhaltsverzeichnis, 214 S., 26 S. Register, 1 Bl. Errata, 2 w.  Bll. Folio (340 x 210mm). Blindgeprägter Ledereinband der Zeit über 6 Bünde, Goldgeprägter Titel, RverG, Ornamentik, Rotschnitt. Exlibris. Komplett.

Die Kupfer in schönen, satten Abdrucken und breitem Rand. Sehr gute Erhaltung.

Wüthrich IV, S. 641-646, Nr. 80; Schuchhard S. 325 f. (ohne Nr.). – Einzige Ausgabe. Seltener Vorläufer der Topographia Italiae.

                      

 

 

                                                         

 

 

 

11.490,00 EUR

Martin Zeiller: Itinerarium Galliae et Magnae Britanniae 1634 Oder Reyßbeschreibungdurch Franckreich, Groß Britannien oder Wngelland und Schottland. 2 in 1 Band bei Zetzners Sel. Erben in Straßburg. Hldr-Bd. der Zeit.

 

Teil eins Frankreich in sieben Kapiteln: Titelkupfer mit Ansicht, wohl von Paris, Titel, 9 S. Widmung, 3S., 598 S., 6 S. Register der Raisen, 6 S. Register der Autoren,42 S. Register 3 S. Errate.

 

Teil zwei Großbritannien in sieben Kapiteln : Kupfertitel mit Ansicht von London, Titel, 4S. Widmung, 2 S. Register, 6 S. Register der Autoren, 234 S., 24 S. Register, 1 S. Errate, 1 w. Bl.

 

Preis auf Anfrage.

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